Elektronische Kennzeichnung Ihres Tieres

Wenn Ihr Tier entlaufen ist oder sogar einen Unfall erleidet, kann der Besitzer oft nur ermittelt werden, wenn das Tier gekennzeichnet ist.

Da Halsbänder mit Telefonnummern oft verloren werden, stellt die Implantation eines Mikrochips eine Alternative dar. Dazu wird der gerade einmal reiskorngroße Chip OHNE Narkose mit einer Kanüle (wie bei einer normalen Injektion von Medikamenten) unter der Haut platziert. Jedes Tierheim und jeder Tierarzt verfügt über ein spezielles Lesegerät, womit die auf dem Chip gespeicherte Registriernummer abgelesen werden kann. Durch die kostenlose Registrierung bei "TASSO" (www.tasso.net) können wir in wenigen Minuten herausfinden, wo der Findling hin gehört und die Besitzer informieren.

Dies spielt vor allem bei Unfalltieren eine große Rolle, denn schon oft wurden uns verletzte Tiere gebracht, deren Besitzer wegen fehlender Kennzeichnung nicht ermittelt werden konnten. Für diese  Fundtiere ist zunächst die Stadt zuständig und nach erfolgter Erstversorgung müssen wir die Erlaubnis vom Landratsamt für die weitere Behandlung des Tieres einholen.

Entlaufene Tiere werden bei Nichtermittlung des Besitzers ins zuständige Tierheim in Freiberg (www.tierheimfreiberg.de) verbracht - auch das bleibt ihrem Vierbeiner erspart wenn er zweifelsfrei gekennzeichnet ist!

Außerdem kann eine Kennzeichnung notwendig werden zum Nachweis des Eigentums (bei Tierdiebstahl), zur Sicherung der züchterischen Glaubwürdigkeit (z.B. beim HD-Röntgen als Abstammungsnachweis), zur zweifelsfreien Zuordnung des Tieres zum Impfpass und zur Erfüllung gesetzlicher Vorschriften, da im grenzüberschreitenden Verkehr eine Tierkennzeichnung in Verbindung mit einem EU-Heimtierausweis vorgeschrieben ist.